Kontakt

awina - Verein für Lebenshilfe 
Dr.-Mertens-Weg 4
33102 Paderborn
info(at)geburtsfehler.eu

  • awina bedeutet "Hilfe"

    Awina kommt aus der Maorischen Sprache und heißt übersetzt Hilfe. Hilfe wollen wir Ihnen durch unseren Verein anbieten, um Ihr Leben und das Ihres Kindes zu erleichtern. Die Geburt ist ein einschneidendes Ereignis. Kommt das Kind gesund auf die Welt, ist der Alltag bei den Eltern schnell eingekehrt. Anders ist es bei einer auftretenden Behinderung des Kindes. Diese ist für Eltern und Angehörige oft ein großer Schock und damit zugleich eine völlige Veränderung der gewohnten und geplanten Lebenssituation.

    Eltern von geburtsgeschädigten Kindern beschäftigen sich immer wieder mit der Frage, ob jemand für die Behinderung des Kindes verantwortlich ist. Bei awina finden betroffene Eltern von geburtsgeschädigten Kindern weiterführende Informationen. Wir unterstützen und begleiten Sie. Wir hören Ihnen zu und versuchen, Ihnen auf Ihrem Weg weiterzuhelfen. Wir wissen, dass Sie als Eltern zuerst einmal alle Kräfte darauf verwenden müssen, sich mit den neuen Gegebenheiten zu arrangieren. Awina gibt Antworten auf Fragen wie "Was muss ich beachten?" "Gibt es Möglichkeiten, mir offen zu halten, später noch Schadensersatz oder Schmerzensgeld fordern zu können?" "Gibt es Fristen, die ich einhalten muss?" "Wo bekomme ich weitere Unterstützung?"

     

     

     

  • Wann spricht man von einem Geburtsschaden?

    Der Begriff des Geburtsschadens ist äußerst komplex. Er umfasst Aufklärungsmängel während der Schwangerschaft, unzureichende Verlaufsbeobachtungen und Befunderhebungen, aber auch Behandlungsfehler während der Geburt.

    Nicht immer konkretisiert sich der Verdacht eines möglichen Behandlungsfehlers unmittelbar nach der Geburt. Manchmal sind es erst Verzögerungen in der Entwicklung des Kindes, kleine motorische Defizite, die ein genaueres Hinsehen erfordern.

    Die Folgen haben Einschnitte und Auswirkungen von unermesslicher Tragweite - oftmals ein Leben lang. Das Thema Geburtsschaden ist ein Spezialgebiet - innerhalb der Medizin und innerhalb der Rechtslage.

    Informieren Sie sich

    Schildern Sie uns Ihren Fall, wenn Sie einen ärztlichen Kunstfehler bei der Geburt Ihres Kindes vermuten. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

    Wir informieren Sie im Rahmen einer unverbindlichen und kostenfreien ersten Einschätzung über Ihre Möglichkeiten.

  • Geburtshilfe

    Die Geburtshilfe ist ein Teilgebiet der Frauenheilkunde und bezeichnet die Überwachung von normalen und komplizierten Geburten sowie deren Vorbereitung.


  • Die Tätigkeit der Hebamme und der Entbindungshelfern gehört zur Geburtshilfe. Hebammen übernehmen die Betreuung und die Kontrolle der Schwangeren und können von diesen hinzugezogen werden, wenn sie Hilfe bei ihrer Schwangerschaft wünschen. Die Anzahl der Besuche der Hebamme hängt von dem jeweiligen Schwangerschaftsmonat ab, von allen vier Wochen zu Beginn der Schwangerschaft bis zu jeden zweiten Tag zum Ende hin.

  • Schwangerschaftsvorsorge beinhaltet Gesundheitsfürsorge, Beratungen und Untersuchungen vor und während der Schwangerschaft durch Gynäkologen oder Hebammen. Vor der Schwangerschaft werden die Risiken für die Mutter und das Kind im Falle einer Schwangerschaft. Während der Schwangerschaft hat jede Schwangere das Recht auf einem Besuch einer Hebamme um Komplikationen bei der Schwangerschaft vorzubeugen.

  • Geburtsvorbeitungen sind verschiedene Kurse welche für Schwangere werden. Sie beinhalten unter anderem Bewegungsübungen oder Atemtechniken während der Geburt. Da die Väter häufiger bei der Geburt anwesend sind gibt es mittlerweile auch Kurse für Paare wo unter anderem Partnermassagen gezeigt werden.

  • Die Betreuung einer Hebamme ist mit der Geburt des Kindes noch nicht zu Ende, auch nach der Geburt hat die Mutter 10 Tage lang das recht auf tägliche Hausbesuche der Hebamme. Bis achten Wochen nach der Geburt hat die Mutter das Recht auf bis zu 16 weitere Hausbesuche. Bei der Wochenbettbetreuung achtet die Hebamme unter anderem auf die Gesundheit der Mutter, die Rückbildung der Gebärmutter, den Wochenfluss und auf die Verheilung von Riss- oder Operationswunden. Damit die Mutter schneller wieder Fit wird zeigt die Hebamme ihr erste Übungen zur Wochenbettgymnastik. Auch bei anderen Problemen rund um die Schwangerschaft ist die Hebamme die passende Ansprechpartnerin.

  • Altertum und Antike

    In der Antike war es Brauch, dass nur Frauen Hebammen werden können, die selbst schon geboren haben, ihres Alters wegen aber selbst nicht mehr schwanger werden konnten. Dadurch wollte man sicherstellen das die Hebammen immer zur Verfügung stehen und das sie aufgrund ihrer Geburtserfahrung in der Lage waren Geburtshilfe zu leisten.Zu den wesentlichen Aufgaben der Hebamme gehörten zu Lebzeiten des Sokrates neben der Anregung und Reduzierung der Wehen, der Entbindung des Kindes auch die Ehevermittlung sowie die Abtreibung.

    Mittelalter

    Im europäischen Mittelalter wurden Hebammen vermehrt verpflichtet, Glaubens-basierte Anforderungen zu erfüllen. Sie hatten die Pflicht, alle Neugeborenen persönlich zur Taufe zu bringen und im Fall eines Kindstodes unter der Geburt die Nottaufe vorzunehmen. Wurden sie zu einer ledigen Gebärenden gerufen, mussten sie die Abstammung des Neugeborenen ausforschen und melden. Holten sie ein behindertes Kind zur Welt, hatten sie die Mutter anzuzeigen. Ab 1310 wurde die Hebamme von der Kirche zur Taufe und per Eid zu einem christlichen Lebenswandel verpflichtet. Mit dem gleichen Eid verzichteten sie auf magische aber auch auf die Vergabe abtreibender Mittel. Dafür durften sie sowohl Tauf- als auch Sterbesakramente spenden.

    Renaissance

    1513 ist das erste bedeutende Handbuch zur Geburtshilfe in Deutschland erschienen, in diesem stand alles was eine Hebamme wissen musste. 1568 wurde es Hebammen von Preußen verboten betrunken zu arbeiten. In der Spätrenaissance wurden Hebammen abermals ein zum Ziel der Hexenverfolgung.

    17. - 19. Jahrhundert

    1690 erschien ein weiteres bedeutendes Handbuch für Hebammen indem alle unnormalen Geburtslagen aufgeführt wurden und wie sie gelöst werden können. 1818 entstand die erste Hebammenordnung für das Hebammenwesen. Ab 1850 verdienten Hebammen nur noch einen Hungerlohn da Geburtshilfe für Ärzte ein Pflichtfach wurde.

    20. Jahrhundert bis Gegenwart

    Im 20. Jahrhundert wuchs die Geburtenquote in den Kliniken. Das Reichshebammengesetz von 1938 verfügte die staatliche Anerkennung der Hebammen und gab der Hausentbindung den Vorzug. Die Hebammen wurden (wie auch die Pädiater und die Entbindungsstationen in den Kliniken) verpflichtet, Fehlbildungen und Krankheiten von neugeborenen Kindern zu melden und die Familien zu beobachten. Seit den 1950er Jahren hat die Zahl der Hausgeburten in Deutschland abgenommen. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass seit 1968 die Kosten für die Geburt von den Krankenkassen übernommen werden. Seit dem Millennium sind die Prämien für die Berufshaftpflicht der freiberuflichen Hebammen an die Versicherer stark gestiegen und treiben die Hebammen in Existenznot.


  •  

    A

    Anämie 
    auch Blutarmut genannt, ist eine Verminderung der Hämoglobinkonzentration im Blut. Hämoglobin ist ein Protein welches den Sauerstoff von den Lungen durchs Blut im Körper verteilt. Im Falle einer Anämie wird weniger Sauerstoff durchs Blut transportiert und die Organe können nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden.

    Anenzephalie
    ist eine Unterentwicklung des Gehirns, bei welcher die Säuglinge im Regelfall schon nach 2-4 Tagen sterben.

    Abruptio Placentae
    ist der Fachbegriff für eine vorzeitige Plazentalösung. Die Überlebenswahrscheinlichkeit des Kindes beträgt 33-90%, abhängig von dessen Gewicht, die Überlebenswahrscheinlichkeit der Mutter liegt bei 99%.

     

    B

    Blutarmut
    auch Anämie genannt, ist ein Mangel an roten Blutkörperchen der zu einer Sauerstoffarmut führt.

    Beckenendlagegeburten
    ist ein seltener Fall bei dem bei der Geburt, anstelle des Kopfes das Becken vorangeht.

    Bauchhöhlenschwangerschaft
    ist ein sehr seltener Fall der Schwangerschaft bei dem die Schwangerschaft in der Bauchhöhle ausgetragen wird. Da die Überlebenswahrscheinlichkeit des Ungeborenen niedriger ist als die der Schwangeren wird die Schwangerschaft in den meisten Fällen beendet.

    Vorzeitiger Blasensprung
    ist recht häufig und kommt bei 10% aller Schwangerschaften vor. Um einen vorzeitigen Blasensprung handelt es sich wenn die Fruchtblase vor der 37 Woche platzt. Je nachdem in welcher Woche dies geschieht wird die Geburt eingeleitet oder die Schwangerschaft abgebrochen.

     

    E

    Erythrozyten
    sind rote Blurkörperchen welche für den Transport von Sauerstoff durch den Körper zuständig sind. Die roten Blutkörper sind die häufigsten im Menschen vorkommenden Zellen.

    Embolie
    ist eine vollständige oder teilweise Verstopfung des Blutgefäßes die durch körpereigene oder körperfremde Substanzen ausgelöst werden kann. Dies führt in den betroffenen Teilen des Körpers meist zu Sauerstoffarmut.

    Einstellungsanomalie
    ist die Bezeichnung für eine regelwidrige Einstellung des Fötus welche zu Komplikationen bei dem Geburtsvorgang führen können.

     

    F

    Fruchtwasserembolie
    ist eine Sonderform der Embolie und bei der Fruchtwasser über die Gebärmutter ins Blut gelangt und eine lebensbedrohliche Gefahr für die Mutter darstellt. Falls Mutter oder Kind überleben tragen sie meist schwere Hirnschäden davon.

    Fetofetales Transfusionssyndrom
    ist ein sehr seltenes nur bei eineiigen Zwillingen vorkommendes Syndrom bei dem einer der Zwillinge sowohl unterernährt wird als auch an schwerer Blutarmut leidet da der andere Zwilling den Großteil der Nahrung abekommt. Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Zwillinge ist nicht sehr hoch. Falls beide Zwillinge überleben ist der unterernährte meist bleich und kleiner als sein Zwilling, welcher meist ungewöhnlich viel Blut im Körper hat und sehr rot ist. 

    Fruchtschäden
    ist die Bezeichnung die Schädigung des Embryos oder Fetus durch Drogen, Medikamente oder sonstige Einflüsse.

     

    G

    Geburtstrauma
    ist eine weniger schlimme "Verletztung" welche häufig auch ohne Hilfe wieder verschwindet. 

    Gestosen
    ist ein Oberbegriff für schwangerschaftsbedingte Krankheiten deren Ursachen unklar sind. 

    Frühkindliche Hirnschädigung
    ist der Sammebegriff für Verletzungen des Zentralnervensytems zwischen dem 6. Schwangerschaftsmonat und dem 3. bis 6. Lebensjahr welche abgeschlossen sind und sich nicht weiterentwickeln.

     

     

    Hypophyseninsuffizienz
    ist eine Produktionsstörung bei welcher zu wenig Hormone ausgestoßen werden. Dadurch auftretende Störungen hängen von den jeweiligen Hormonen ab.

    HELLP-Syndrom
    ist die Bezeichnung für ein schwerwiegende Erkrankung während der Schwangerschaft. Das HELLP ist eine kompliziertere Variante der Präklampsie, welche in 50% der Fälle zu Wachstumsretardierung führt und bei 10-40% der Fälle zum Tod des Kindes führt.

    Hypoxie
    ist ein Begriff welcher eine Mangelversorgung an Sauerstoff in Teilen oder im ganzen Körper bezeichnet.

    Hypertonie
    ist in der Medizin ein Begriff für erhöhten Druck oder Spannung im Körper bei dem entweder die Muskulatur stark angespannt ist oder ein erhöhter Blutdruck auf dem Blutgefäßen herrscht.

    Hyperemesis gravidarum
    auch Schwangerschaftserbrechen genannt ist ein häufiges und anhaltendes Erbrechen von Anfang bis hin zur 14. Schwangerschaftswoche.

    Hintere Hinterhauptslage
    auch Sterngucker genannt, beschreibt eine Lage des Kindes bei der das Kind bei der Geburt ungünstig liegt. 

    Hydrops fetalis
    ist die Bezeichnung für eine Flüssigkeitsansammlung über weite Teile des Körpers des ungeborenen Kindes. Im Ultraschall sind Ödeme zu sehen und die Haut des Kindes steht vom Körper ab.

     

    K

    Krampfanfälle
    sind Anfälle bei denen die Muskel sich stark anspannen oder erschlaffen können. Es handelt sich hierbei um ein Symptom welches bei anderen Krankheiten auftreten kann.

    Kopfblutgeschwulst
    während der Geburt enstandene Blutergüsse bei Neugeborenen welche meist schon nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

    Klavierkulafraktur
    ist der Fachbegriff für einen Schlüsselbeinbruch.

    Kaiserschnittentbindungen
    ist die Entbindung per Kaiserschnitt bei welcher im Gegensatz zur normalen Geburt, das Kind operativ über einen Zentimeter langen Schnitt am Bauch zur Welt gebracht wird. 

    Krampfadern
    sind knotige Venen die sich unter der Haut befinden. Es gibt mehrere operative Therapien um Krampfadern zu entfernen.

    Kolpitis
    ist eine Entzündung der Scheide.

    Kephalhämatom
    ist ein Bluterguss unter der Knochenhaut eines Neugeborenen der durch Scherkräfte entstanden ist.

     

    L

    Lage- und Einstellungsanomalie
    ist eine regelwiedrige Lage bei der das ungeborene Kind ungünstig liegt und die Geburt erschwert. 

    Listeriose 
    ist eine schwere Lebensmittelinfektion die nicht selten für den Fetus oder die Mutter tödlich endet.

     

    M

    Morbus haemolitcus neontorum
    ist eine schwerwiegende und komplexe Gesundheitsstörung des Fetus bei welcher der Fetus meist an Blutarmut leidet. Nach der Geburt müssen der Mutter die nötigen Antikörper verabreicht werden um Propleme bei den nächsten Geburten vorzubeugen.

     

    N

    Notsectio
    operative Beendigung einer Schwangerschaft. 

    Narkoserisiko
    ist der Oberbegriff für alle möglichen Risiken der Narkose.

    Narkosklomplikationen
    sind mögliche Nebenwirkungen der Narkose.

     

    O

    Ödeme
    oder die Wassersucht ist eine Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem.

    Oligohydramnion
    bedeutet das zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist. Wenn zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist besteht die Gefahr das das Kind geschädigt wird weshalb meistens eine Fruchtwasserauffüllung oder eine Entbindung, abhängig von der Schwangerschaftswoche, durchgeführt wird.

     

    P

    Plexus Parese
    ist eine Schädigung des Armnervengeflechts, welche abhängig von der schwere eine langanhaltende und umfangreiche Lähmung des Arms verursachen kann.

    Präeklampsie
    tritt während der Schwangerschaft und bis zu 14 Tage nach der Entbindung auf. Folgen sind unter anderem Ödeme, Proteinurie und Bluthochdruck.

    Plexus brachialis
    ist das Armnervengeflecht welches sich um das Schulterbein herum befindet.

    Plazenta-Insuffizienz
    steht für eine Unterfunktion der Plazenta bei der das ungeborene Kind unterernährt wird.

    Plazentaablösung
    ist die Ablösung der Plazenta, dies stellt für die Mutter nur eine minimale Gefahr da. Die Überlebenswahrscheinlichkeit des Kindes ist abhängig von dessen Gewicht, zwischen 33% und 90%. Falls das Kind noch lebt wird ein Kaiserschnitt eingeleitet, falls das Kind aber verstorben ist und keine Gefahr für die Mutter besteht wird eine vaginale Entbindung angestrebt.

    Pränataldiagnostik
    bezeichnet die Untersuchung am ungeborenen Kind und dessen Mutter.

    Proteinurie
    ist eine übermäßige Ausscheidung von Protein im Urin.

    Polyhydramnion
    wird eine übermäßig große Menge an Fruchtwasser bezeichnet.

    Plazentitis
    ist eine Infektion der Plazenta.

    Placenta accreta
    ist die Bezeichnung für eine tiefer verwachsene Plazenta.

    Placenta praevia
    ist eine Fehllage der Plazenta bei der die Plazenta teilweise oder vollständig den Geburtskanal überdeckt.

     

    Q

    Querlage
    ist eine Lageanomalie bei welcher eine natürliche Geburt ausgeschlossen ist.

     

    R

    Rissverletzungen
    ist eine Verletzung der Scheide.

    Rhesusunvertäglichkeit
    kann erst bei einer zweiten Schwangerschaft auftreten und das Immunsystem der Mutter reagiert dabei aus bestimmte Blutgruppenmerkmale des kindlichen Blutes was meist zu Blutarmut des Kindes führt.

    Rötelnembryofetopathie
    ist eine vorgeburtliche Schädigung des Kindes bei der das Kind über die Mutter mit dem Rötelnvirus angesteckt wird.

     

    S

    Spastik
    bezeichnet eine erhöhte Muskespannung die meist auf eine Schädigung des Gehirns zurückzuführen ist.

    Spitzfußstellung
    ist eine Fehbildung des Fußes bei der die betroffene Person gezwungen ist auf Zehenspitzen zu laufen.

    Schiefhals
    bezeichnet man eine angeborene Schief- oder Fehlhaltung des Kopfes.

    Symphesenruptur
    oder Schambeinfugenriss bezeichnet man einen Riss des Schambeingefuges.

    Sepsis
    ist eine Ganzkörper Entzündung welche meist von Fieber und erhöhtem Puls begleitet werden.

    Schulterdystokie
    ist eine Einstellungsanomalie bei welche die weitere Entwicklung des Kindes erschwert.

    Schwangeschaftsdiabetes
    ist eine Form von Diabetes die meist nach der Schwangerschaft auftritt.

    Scheitelbein
    ist die Bezeichnung für einen hinteren Teil des Schädelknochens.

    Scheitelbeinstellung
    ist eine Einstellungsanomalie bei der die Scheitelbeine bei der Geburt ungünstig liegen und die natürliche Geburt erschweren.

     

    T

    Toxoplasmose
    ist eine haupsächlich bei Katzen vorkommende Infektionskrankheit die aber auch Menschen befallen kann und im Falle von Schwangeren auch auf die ungeborenen Kinder übergeht welche schwere Fruchtschäden erleiden können.

     

    U

    Uterusuptor
    ist das Zereißen des Uterus.

     

    V

    Operativ-vaginale-Entbindung
    ist eine von Instrumenten beschleunigte Entbindung.

     

    W

    Intrauterine Wachstumsretardierung
    ist eine vorgeburtliche Entwicklungsstörung die sich entweder sowohl das Gewicht als auch die Köperlänge bezieht oder nur eins von beiden. Der häufigste Grund hierfür ist eine Unterernährung der Mutter, andere Gründe können Alkohol- oder Nikotinkonsum während der Schwangerschaft sein.

     

    Z

    Zervixinsuffizienz
    ist eine vorzeitige Verkürzung des Gebärmutterhalses und eine Erweichung des Muttermundes während der Schwangerschaft welche zu Problemen bei der Geburt führen kann. 

    Zytomegalie
    ist ein Virus welcher Fieber und eine Schwellung der Lymphknoten verursachen kann, meist aber keine Symptome auslöst und deshalb unendeckt bleibt. Bei Schwangeren besteht die Gefahr das das Kind infiziert wird, dies kann lebensbedrohlich für das Kind sein.

     

     

     

     

  • Patientenrechte

      

    Der Geburtsschaden - ein Schicksalsschlag

    Es darf nicht geschehen und ist für die Eltern eines Kindes fast unvorstellbar, jedoch geschieht es immer wieder. Die Schädigung eines ungeborenen Lebens, häufig dauerhaft und damit lebenslänglich, durch Fehler eines Arztes, einer Hebamme oder medizinischer Pflegepersonen.

    Das geschädigte Kind beginnt sein Leben mit vielfachen dramatischen Einschränkungen, bei Dauerschäden ist es sein Leben häufig irreparabel.

    Dem geschädigten Kind drohen dauerhaft erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Sei es durch Einschränkungen in der zukünftigen beruflichen Entwicklung, sei es durch vermehrte Kosten in der Lebensführung beispielsweise durch die dauerhafte Notwendigkeit von Pflege.

    Insbesondere die Summen, die für eine zukünftige menschenwürdige Versorgung des geschädigten Kindes als Jugendlicher, Erwachsender und Rentner notwendig sind, sind unabsehbar.

    Die Eltern, die ihr Kind in der Regel aufopferungsvoll pflegen, können derartiges im Alter nicht mehr leisten. Auch ist ihr Leben leider endlich.

    Für die Kosten müssen diejenigen einstehen, die die Schädigung schuldhaft verursacht haben.

    Einbußen am Genuss des Lebens, massivster Art, können natürlich nicht wiedergutgemacht werden. Jedoch kann auch hier ein finanzieller Ausgleich dafür sorgen, dass sich ein Geschädigter jedenfalls in dem Umgang der wirtschaftlich möglich ist, einen Ausgleich für Einbußen an Lebensfreude verschaffen kann.

    Auch hierfür müssen diejenigen einstehen, die die Schädigung schuldhaft verursacht haben.

    Problem: Verjährung

    Ansprüche auf Ersatz des materiellen Schadens uns auf Schmerzensgeld unterliegen aber der Verjährung.

    Die allgemeine Verjährungsfrist im deutschen Recht beträgt drei Jahre, sie beginnt grundsätzlich mit dem Ende des Jahres, in dem der Schaden eingetreten ist.

    Vielfach stellt sich jedoch aber erst nach einem längeren Zeitraum heraus, dass es zu einem Geburtsschaden gekommen ist.

    Der Umfang der Schädigung und seine Folgen, werden mitunter erst nach längerer Zeit deutlich.

    Dieser Problematik hat der Gesetzgeber zunächst dadurch Rechnung getragen, dass die Verjährung erst zu laufen beginnt, sofern der Geschädigte, bzw. bei Kindern im Regelfall die Eltern, Kenntnis von Umständen erlangen, die einen Schadensersatzanspruch begründen.

    Dies bedeutet vereinfacht, dass die Verjährung erst zu laufen beginnt, sobald Schädigungen für einen verständigen Menschen feststellbar sind. Auch dies gilt natürlich nicht unbegrenzt. Bei Kindern bezieht sich dies auf die Möglichkeit der Feststellung durch die Eltern.

    Des Weiteren hat der Gesetzgeber grundsätzlich für Körperschäden längere Verjährungsfristen geschaffen.

    Jedoch sollte im Interesse des Kindes und der für den Laien kaum durchschaubaren gesetzlichen Verjährungsregeln umgehend nach Anzeichen für eine schuldhafte Schädigung fachkundiger Rat in Anspruch genommen werden.

    Nur ein Fachmann kann Sorge dafür tragen, dass berechtigte Ansprüche nicht durch Verjährung untergehen.

    Insbesondere ein Rechtsanwalt kann durch Klageerhebung und entsprechende Anträge in einer Klage Sorge dafür tragen, dass es zu einer Verjährung der Ansprüche und somit zu einem Wegfall der finanziellen Absicherung des geschädigten Kindes nicht kommt.

    Einzelne Fälle

    Es ist eine Reihe von Schädigungen denkbar, die dem Kind im Mutterleib oder bei der Geburt widerfahren können.

    Die Auswirkungen einer Schädigung hinsichtlich ihrer Intensität sind sehr unterschiedlich. Diese können beispielsweise von massivste Schädigungen des Hirns bis zu "eher kleineren" körperlichen Schäden reichen.

    Dementsprechend unterschiedlich sind auch die späteren vermehrten Bedürfnisse des geschädigten Kindes und die Höhe des geltend zu machenden Schadensersatzes. Umfang und Ausmaß der Schädigung wirkt sich auch auf das Schmerzensgeld aus, dass ja zumindestens dem Grundsatz nach einem Verlust an Lebensfreude "kompensieren soll".

    Grundsätzlich ist bei Ersatzansprüchen gegen den oder die Schädiger zu differenzieren nach dem sogenannten Schmerzensgeld und bezifferbaren Vermögensschäden durch zukünftige Erwerbsunfähigkeit oder Erwerbsminderung und beispielsweise Pflegekosten.

    In der Praxis werden die Ansprüche jedoch vielfach als Einmalzahlung in Form eines Schmerzensgeldes geleistet, welches unter Berücksichtigung der materiellen Schäden erhöht wird. Von daher kann nachfolgend nur ein Auszug denkbarer Schädigungen und insbesondere die höhe des Schmerzensgeldes dargestellt werden.

    A Hirnschädigungen

    Schwere und schwerste Hirnschädigungen sind die häufigste Folge eines Geburtsschadens. Diese Schädigungen wirken sich auf die gesamten Möglichkeiten des Kindes und späteren Erwachsenen, hinsichtlich seiner geistigen Fähigkeiten und Steuerung von Körperfunktionen aus.

    1. Einer der höchsten Schmerzensgeldbeträge, die in Deutschland von einem Gericht ausgesprochen wurden, sprach das Landgericht Köln unter dem Az. 25 O 387 / 08 dem Opfer eines Geburtsfehlers zu. Es handelte sich um einen Betrag i.H.v. 600.000,00 €.

    Hier hatten die Ärzte gleich durch mehrere Fehler eine schwerste Hirnschädigungen im Geburtsstadium verursacht, das Opfer des Arztfehlers ist lebenslänglich gelähmt und faktisch Kommunikations- und empfindungsunfähig. Das Opfer ist dauerhaft schwerst pflegebedürftig.

    Vorgenannte Entscheidung wurde vom Oberlandsgericht Köln unter dem Az. 5 U 75 / 14 bestätigt.

    2. In einem durch das OLG Bremen im Jahr 2002 letztinstanzlich entschiedenen Fall verkannten die Ärzte zunächst die Notwendigkeit eines Kaiserschnitts. Nachdem die hochbrisante Situation des ungeborenen Kindes erkannt wurde und endlich ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde, musste das Kind reanimiert werden.

    Die in der Zwischenzeit eingetretenen Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff führte zu einer schwersten Hirnschädigung.

    Der Geschädigte wird lebenslang auf dem geistigen Niveau eines Kleinkindes verbleiben.

    In diesem Fall hat das OLG Bremen ein Schmerzensgeld i.H.v. 250.000,00 € zugesprochen.

    3. Ein Schmerzensgeld in gleicher Höhe plus eine monatliche lebenslängliche Rente im Umfang von 300,00 € hat das Oberlandsgericht Naumburg im Jahr 2001 unter dem Az. 1 U 161 / 99 einem Geschädigten zugeprochen. Ein ärztlicher Kunstfehler führte zu einer bleibenden erheblichen Hirnschädigung. Der Geschädigte kann nicht sprechen, er kann nicht auf äußere Reize reagieren und ist quasi dauerhaft bettlägerig.

    Hier hat sich auf die Höhe Schmerzensgeldes ausgewirkt, dass auf Seiten der Ärzten ein besonders hohes Maß an Verschulden vorlag.

    In diesem Fall hat auch die Haftpflichtversicherung der Ärzte die Angelegenheit verzögernd behandelt, diesen Umstand hatte das Gericht auch in die Höhe des Schmerzensgeldes einfließen lassen.

    4. Es gibt auch Fälle, in denen die hinter den Ärzten und Krankenhäusern stehenden Haftpflichtversicherer "freiwillig" eine Leistung erbringen. Diese kann jedoch deutlich unter dem liegen, was dem Geschädigten eigentlich zusteht.

    So hat in einem vom Landgericht Dortmund im Jahr 2003 unter dem dortigen Az. 4 O 595 / 01 entschiedenen Fall der Versicherer  50.000,00 € an den Geschädigten geleistet.

    Hier hatten die Ärzte eine Erkrankung der Mutter, welche zu Komplikationen im Geburtsstadium führen kann, verkannt und dementsprechend bei der Geburt keine Vorsorge getroffen. Infolgedessen leidet der Geschädigte unter einem sogenannten hypotoxischen Hirnschaden. Der Geschädigte ist lebenslänglich erheblich in seinen visuellen Fähigkeiten und in seinem Hörvermögen eingeschränkt.

    Das Landgericht Dortmund hat im Klageverfahren dem Geschädigten sodann einen Schmerzensgeldbetrag von weiteren 100.000,00 € zuzüglich einer monatlichen Rente i.H.v. 500,00 € zuerkannt.

    5. Nach einer letztinstanzlichen Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt aus dem Jahr 2005 unter dem dortigen Az. 8 U 129 / 04 bekam ein Geschädigter ein Schmerzensgeld i.H.v. 175.000,00 € zugesprochen. Nach der Geburt wurde einem Säugling im Krankenhaus mittels Magensonde eine zehnfach überhöhte Menge an gezuckertem Tee verabreicht. Dieser "Zuckerschock" führte zu einer dauerhaften spastischen Lähmung des Geschädigten, er ist lebenslänglich schwer gehbehindert, leidet unter Sehstörungen und ist kleinwüchsig. Des Weiteren treten dauerhaft Lernschwierigkeiten auf.

    6. In einem vom Oberlandsgericht Schleswig letztinstanzlich entschiedenen Fall hatten die Ärzte eine selbstständig beginnende Frühgeburt schlichtweg nicht erkannt. Dies führte beim Geschädigten zu einem schwersten Hirnschaden, sämtliche Funktionen des Groß- und Kleinhirns sind dauerhaft gestört. Der Geschädigte ist lebenslang pflegebedürftig.

    Das OLG Schleswig hielt ein Schmerzensgeld i.H.v. 178.000,00 € für angemessen.

    7. In einem durch das Oberlandsgericht in Bremen im Jahr 2002 unter dem dortigen Az. U 23 / 02 letztinstanzlich entschiedenen Fall hatten die Ärzte die Notwendigkeit eines Kaiserschnitts viel zu spät erkannt. Das Kind musste nach der Geburt reanimiert werden. Infolge leidet es dauerhaft unter einem schweren Hirnschaden, die geistige Leistungsfähigkeit wird sich lebenslänglich auf dem Niveau eines Kleinkindes bewegen.

    Hierfür wurde dem Geschädigten ein Betrag i.H.v. 250.000,00 € zugesprochen.

    8. Nicht immer werden Schädigungen durch einmalige Leistungen abgegolten.

    Das Landgericht Braunschweig befasste sich mit einem Geburtsschaden, infolgedessen der Geschädigte unter einer erheblichen Minderung des Hörvermögens litt.

    Im weiteren Verlauf seines Lebens hat der Geschädigte dann den Beruf des Tischlergesellen erlernt.

    Hier kam das Landgericht zu dem Ergebnis, dass der Geschädigte ohne die Schädigung mit hoher Wahrscheinlichkeit einen besser bezahlten Beruf erlernt hätte, konkret den eines Kommunikationstechnikers.

    Unter dem Aktenzeichen 1 U 63 / 06 verurteilte das Braunschweiger Landgericht die Verursacher zum lebenslangen Ausgleich der Differenz des Einkommens zwischen einem Tischlergesellen und einen Kommunikationstechniker im Umfang von 80 %.

    An dieser Stelle bietet sich an, auf die Problematik zukünftiger Erwerbsminderungen infolge von Geburtsschäden einzugehen.

    Je jünger die Person ist, die geschädigt wird, desto schwieriger ist es zu prognostizieren, welche berufliche Tätigkeit der Geschädigte ohne den Schaden zukünftig ausgeübt hätte. Im Prinzip gibt es in der Person des Geschädigten keinerlei Anhaltspunkte hierfür.

    Je älter eine Person ist, desto mehr Anhaltspunkte für die zukünftige berufliche Entwicklung gibt es, beispielsweise in Form der schulischen Leistung, bereits absolvierter Ausbildungen und ähnlichem.

    Bei einem Geburtsschaden kann von daher faktisch nur anhand des sozialen Umfelds eine ungefähre Prognose getroffen werden.

    Es obliegt den Geschädigten, hinreichende Umstände hinsichtlich der zukünftigen zu prognostizierenden Beruflichen Entwicklung vorzutragen, und damit den Schaden bezifferbar zu machen.

    Eine derartige Prognose kann kaum ein Laie selbst erbringen, er braucht hierfür tatkräftige Unterstützung kompetenter Persona.

    9. Zur Entwicklung des Schmerzensgeldes wird noch erwähnt, dass die Rechtssprechung in den letzten Jahren insbesondere bei schwersten Hirnschädigungen dazu neigt, deutlich höhere Schmerzensgelder auszuurteilen. Zwischenzeitlich liegen diese bei schwersten Schädigungen im Bereich von 300.000,00 € - 500.000,00 €.

    B Schulterdystokie

    Neben den oben dargestellten dramatischen Schädigungen im Hirnbereich, treten Schädigungen aufgrund einer sogenannten Schulterdystokie als zweithäufigste Geburtsschäden auf.

    Hierbei bleibt das Kind, vereinfacht ausgedrückt aufgrund eines Schiefstandes seiner Schulter beim Geburtsvorgang stecken.

    Dies kann, erfreulicherweise nur in ca. 5 % aller Fälle, zu einer schweren Nervenschädigung führen. Insbesondere der Nerv plexus brachialis nimmt häufig Schaden, dies kann zu einer dauerhaften Beeinträchtigung der Funktionen der Schulter und des Armes führen.

    In diesen Fällen sind die Folgen für das Kind sehr unterschiedlich. Diese können von verhältnismäßig geringen Schädigungen bis zu starken Beeinträchtigungen der Benutzbarkeit des Arms führen.

    Im allerschlimmsten Fall bewirkt das steckenbleiben des Kindes im Geburtsvorgang sogar eine erhebliche Sauerstoffunterversorgung des Gehirns mit der Möglichkeit der bereits oben beschriebenen Hirnschädigungen.

    1. Das Oberlandesgericht Hamm hat sich unter dem Az. 26 U 6 / 13 mit einem Fall befasst, bei dem bei der Schwangeren schon bei einer früheren Geburt das Problem einer Schulterdystokie des Kindes aufgetreten war.

    Dieses war den Ärzten bekannt.

    Trotzdem hatten sie die Schwangere nicht auf die erhöhte Gefahr einer erneuten Schulterdystokie hingewiesen und zu einem Kaiserschnitt geraten. Hinsichtlich dieser Problematik fand keine eingehende Beratung statt.

    Das Oberlandesgericht hat in diesem Fall dem erheblich geschädigten Kind ein Schmerzensgeld von 40.000,00 € zugesprochen, zuzüglich des Ersatzes zukünftiger wirtschaftlicher Schäden.

    2. In einem anderen Fall hatten die Ärzte das Auftreten einer Schulterdystokie während der Geburt nicht erkannt. Von daher kam es bei dem Kind zu Lähmungserscheinungen im Bereich des Armes und der Schulter. Um diese Schäden zu beseitigen musste das Kind operiert werden.

    Erfreulicherweise konnten die Beeinträchtigung durch die Operation weitestgehend beseitigt werden.

    Jedoch stellt jede Operation eine Belastung und ein hohes Risiko dar. Von daher hat das Oberlandesgericht Oldenburg unter dem Az. 5 U 77 / 14 dem Kind ein Schmerzensgeld in Höhe von gut 13.000,00 € zugesprochen.

    C Weitere Schäden

    Leider treten neben den genannten häufigsten Schäden auch eine Vielzahl von weiteren und unterschiedlichen Schädigungen des Kindes während der Schwangerschaft oder der Geburt auf.

    Hier muss immer die Frage gestellt werden, ob es ein trauriges Schicksal ist oder ob ein Verschulden des Arztes oder der Hebamme vorliegt.

    Diese Fälle sind so unterschiedlich in ihren Ursachen und Folgen, dass sie nicht allgemein behandelt werden können.

    Hier kommt es auf jeden einzelnen Fall an.

    D Schädigungen der Schwangeren

    Wird die Schwangere durch ärztliches Fehlverhalten oder durch falsche Handlung der Hebamme geschädigt, so stehen ihr selbstverständlich auch Ansprüche auf Ersatz des Schadens und Schmerzensgeldansprüche zu. Auch diese Schädigungen sind so unterschiedlich, dass eine allgemeine Darstellung nicht möglich ist.

    Auch hier kommt es auf jeden einzelnen Fall an.